Schlagfertigkeit ist Selbstbewusstsein (Teil2/7)
Unter dem Link: http://www.schlagfertigkeit.com/antwortbibliothek/ vom Meister der Schlagfertigkeit, Matthias Pöhm finden Sie eine enorme Auswahl an tollen Antworten auf für Sie vielleicht nicht so feinen Frage/Behauptungen/ usw..
Wie im ersten Teil unserer Rhetorik-Serie, braucht es zur Schlagfertigkeit eine Portion Frechheit. Deshalb ist wichtig: Das Entscheidende bei der Schlagfertigkeit ist, dass der Schlagfertige (in Zukunft vielleicht Sie) Dinge zu sagen wagt, von denen er/sie niemals sicher weiß, ob sie auch ankommen. Er (der Einfachheit halber bleiben wir ab jetzt beim “er”) riskiert die Peinlichkeit, dass seine Antworten danebengehen, er riskiert, dass das Gegenüber ihm mit schärferer Kinge zurückgibt, er riskiert, dass der andere seine Methode kennt und offenlegt. Die Schlagfertigkeit, lt. Matthas Pöhm in seinem Bestseller “Das NonPlusUltra der Schlagfertigkeit”, mit der jeder immer zufrieden ist, wie es einige Trainer propagieren, die gibt es nicht. Aber der Schlagfertige tut es trotzdem. Das ist Selbstbewusstsein. Man trainiert einen Muskel im Hirn – der Muskel ist: offensiv durchs Leben zu gehen, Dinge zu wagen ohne Garantie, dass sie gut gehen, den Mut zu haben, aufzufallen oder sich auch einmal zu blamieren. Die meisten Menschen, die nicht schlagfertig reagieren, tun dies aus Angst vor der Reaktion des anderen. Es liegt in erster Linie nicht an der fehlenden Technik. Die Leute haben Schlagfertigkeits-Verhinderungsprogramme verinnerlicht, wie >>Was denkt jetzt wohl der andere von mir<< oder >>Das kann man doch nicht sagen<< oder >>Der hält mich sicher für frech<< ….. usw
Diese Menschen zensieren sich selbst und verbieten sich, schlagfertig zu regieren. Dadurch kommen sie aus der Übung- und alles was nicht benutzt wird, bildet sich zurück. Der Schlagfertigkeits-Muskel erschlafft.
Matthias Pöhms Tipp: Es gibt keine richtige Antwort – es gibt nur keine Antwort oder eine Antwort. Antworten Sie, auch wenn`s mal danebengeht. (www.poehm.com)
Die Schlagfertigkeit können Sie sich als ein Rad im Getriebe des Selbstbewusstseins vorstellen. Egal, an welchem Rad Sie drehen. Alle Räder greifen ineinander, und wenn sich ein Einzelnes bewegt, bewegen sich die anderen immer mit. Durch welches Mittel Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken, spielt keine Rolle. Auch wenn Sie sich selbstständig mach oder wenn Sie öffentlich reden oder Fallschirm springen, so stärkt das Ihr Selbstbewusstsein und damit indirekt auch Ihr Schlagfertigkeit.


Harald Sturm-bewegt Menschen
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