Mit Gedankenstopp aus dem Jammertal!
Gedanken können ziemlich aufdringlich sein. Man ist eigentlich ganz guter Dinge, doch plötzlich schieben sich Befürchtungen, eine Anschuldigung oder vergangener Groll ins Bewusstsein und bleiben hartnäckig haften – obgleich sich im Moment überhaupt nichts in der betreffenden Sache unternehmen lässt. In negativen Gedankenschleifen kann man sich leicht verlieren.Wer länger als fünf Minuten sorgenvolle Gedanken fruchtlos im Kopf herumschiebt, dessen Stimmung ist mittlerweile schon ziemlich gesunken.
Lassen Sie es nicht so weit kommen! Wann immer Ihnen auffällt, dass Sie sich Sorgen um Dinge machen, die Sie momentan (oder ohnehin) nicht ändern können oder sich Ihr innerer Kritiker einfach mal wieder austobt, sagen Sie „Stopp!“ und schieben Sie diesen Gedanken nachdrücklich beiseite. Lösen Sie Schultern, Kiefer und Nacken. Nehmen Sie eine aufrechte Haltung ein, atmen Sie tief durch, und konzentrieren Sie sich auf etwas anderes, am besten auf etwas Erfreuliches.
Natürlich ist damit das zugrunde liegende Problem nicht gelöst, doch gewinnen Sie erst einmal Abstand und vermiesen sich nicht selbst mit endlosem Grübeln die Stimmung. Später können Sie klar entscheiden, ob bzw. wann Sie aktiv werden und das, was da in Ihnen rumort, lösungsorientiert anpacken.

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