Kreative Fähigkeiten trainieren
Kreativität kann man nicht erzwingen. Scheinbar von selbst tauchen die schöpferischen Einfälle plötzlich auf. Stress verhindert eher den Zugang, während Entspannung dem kreativen Moment förderlich ist. Kreativität lässt sich nicht sicher einem bestimmten Ort im Gehirn zuordnen. Egal, welche schöpferische Tätigkeit wir verrichten, Schreiben, Malen oder Musizieren, immer finden wir ein verteiltes Aktivitätsmuster im Gehirn, in dem die verschiedenen Gehirnareale bei sehr kreativen Menschen stärker gekoppelt sind als bei anderen. Aber diese Fähigkeit lässt sich auch trainieren:
Schaffen Sie die richtigen Voraussetzungen
Besorgen Sie sich alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie mit dem kreativen Gebiet verbinden: Als Komponist werden Sie
wahrscheinlich die Noten und Kompositionslehre kennen, als Maler die Farblehre beherrschen und üben, als Erfinder mit den Grundlagen der Physik vertraut sein. Je gründlicher Sie dabei vorgehen, desto eher wird sich ein Einfall finden. Wohl jeder kennt den berühmten Satz von Thomas A. Edison: „Kreativität ist zu einem Prozent Inspiration undzu 99 Prozent Transpiration.“ Beim Lernen werden Sie vielleicht bestimmteLösungen bereits infrage stellen. Vorhandenes Wissen werden Sie auf ungewohnte Weise mit anderen Bereichen kombinieren und nutzen können.
wahrscheinlich die Noten und Kompositionslehre kennen, als Maler die Farblehre beherrschen und üben, als Erfinder mit den Grundlagen der Physik vertraut sein. Je gründlicher Sie dabei vorgehen, desto eher wird sich ein Einfall finden. Wohl jeder kennt den berühmten Satz von Thomas A. Edison: „Kreativität ist zu einem Prozent Inspiration undzu 99 Prozent Transpiration.“ Beim Lernen werden Sie vielleicht bestimmteLösungen bereits infrage stellen. Vorhandenes Wissen werden Sie auf ungewohnte Weise mit anderen Bereichen kombinieren und nutzen können.Erlauben Sie sich eine schöpferische Pause
Nun beginnt der innere Reifungsprozess, ähnlich wie ein Kind auch seine neun Monate braucht, um das Licht der Welt zu erblicken. Alles in der Natur braucht Zeit, sich zu entwickeln. Man kann nicht am Gras ziehen, damit es schneller wächst. Und so lassen wir auch eine Weile unser Wissen ruhen, statt uns pausenlos mit dem kreativen Prozess zu stressen. Unsere Kenntnisse und Fähigkeiten ruhen in dieser Zeit in unserem Unbewussten und werden dort ohne unseren Einfluss weiterverarbeitet. Unterstützen können wir den Prozess, indem wir uns in der Pause in einer anregenden, schönen Umgebung aufhalten, in der wir uns wohl fühlen, interessante Gespräche führen, uns in der Natur aufhalten und kreative Entspannungsübungen durchführen.
Der Kreativität auf die Sprünge helfen
Körperliche Bewegung fördert ebenfalls die geistige Aktivität. Manch einer merkt das daran, dass er beim Schreiben immer wieder aufspringen muss, um kurz etwas zu erledigen, und hinterher fällt das Formulieren wieder leichter. Es gibt auch unsere persönliche Tageszeit für kreative Einfälle. Manche Schriftsteller brauchen das Dunkel der Nacht, andere sprühen beim Meeting morgens um zehn voller Geistesblitze, während wieder andere zu dieser Zeit stumm in die Kaffeetasse starren und dafür am Nachmittag zur Höchstform auflaufen. Die wichtigste Unterstützung ist aber der Spaß an der Sache. Um Spaß daran zu haben, müssen Sie sich mental positiv auf den schöpferischen Prozess einstellen.
Die Geburt der schöpferischen Idee
Endlich ist es so weit, die Idee kommt ans Licht. „Heureka“, rief Archimedes, „ich habe es gefunden“, als er die Verdrängung des Wassers im Badehaus mit der Verdrängung des Goldes durch Silber in der Königskrone assoziierte. Ähnlich erging es dem Chemiker Kekule, der eines Nachts träumte, dass sich eine Schlangein den Schwanz beißt, und das Bild auf die chemische Formel des Benzolringes anwandte. Gönnen Sie sich hin und wieder eine kreative Entspannungspause, und lassen Sie die dabei auftauchenden Bilder auf sich wirken. Dann überlegen Sie, für welches Problem die jeweiligen Bilder eine Lösung bedeuten könnten.
Frisch ans Werk
Was nützt einem die schönste Idee, wenn sie nicht umgesetzt wird? Selbst wenn sich die größten Hindernisse auftun, ohne Umsetzung bleibt man ein „verkanntes Genie“. Also, wann fangen Sie an? Und wer kann Sie dabei eventuell unterstützen?

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