Ist Small Talk Ihr Thema? Nein? Hier ein paar Tips
Sie bleiben mit Ihrem obersten Chef im Aufzug stecken. Der Zufall bietet Ihnen eine tolle Chance. Dummerweise bleiben Sie sprachlos. Wie wichtig Small Talk im Berufs- und Privatleben für den Erfolg ist, ist vielen klar. Doch wenn es darauf ankommt, wissen wir plötzlich nicht, was wir sagen sollen.
Die gute Nachricht: Jede(r) kann ein gewandter Small Talker werden! Viele Anfänger dieser Kunst machen aber den Fehler, dass sie ein beliebiges Thema ansprechen und hoffen, es werde den anderen interessieren. Das ist ein reines Glücksspiel – und Sie liegen fast immer daneben. Finden Sie beim Zuhören heraus, wo die Interessen Ihres Gesprächspartners liegen, und interessieren Sie sich dann ehrlich und offen für die Vorlieben des anderen.
Ihre Aufgabe: Sicher haben Sie in Ihrer Umgebung oder Ihrer Arbeit einen neuen Kollegen oder jemand, von dem Sie noch nicht viel wissen. Suchen Sie eine Gelegenheit, mit ihm oder ihr ins Gespräch zu kommen: „Ich gehe gerade in die Kantine „Wollen Sie mitkommen?“, „Ich sehe das Foto von Ihrem Haustier. Wie heißt es? Was ist das für eine Rasse?“, etc. „Ich sehe, dass Sie gerne Äpfel essen. Ich bekomme sie direkt vom Bauern. Falls Sie Interesse haben, kann ich Ihnen mal gerne welche mitbringen!“
Wie baue ich nun ein solch lockeres Gespräch auf? Eine häufige Frage, auf die es eine präzise Antwort gibt. Sie lautet: gar nicht!
Gespräche sind dialogisch und werden gemeinsam geführt. Der „Aufbau“ eines Gesprächs besteht darin, sich für den anderen zu interessieren, zu fragen, aktiv zuzuhören, herauszufinden, was ihn interessiert, um so ein Klima des unbeschwerten Miteinanders zu schaffen.
Sie werden feststellen, wenn Sie Ihr ehrliches, echtes Interesse auf den anderen richten, sendet Ihnen Ihr Unterbewusstsein die richtigen Gedanken für den „Small Talk“.

Harald Sturm-bewegt Menschen
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